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Porsche - Aussichtsreich

Aussichtsreich

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Frankfurt a. M.: Unsere letzte Etappe der #Porscheontour2018 starten wir in ?Mainhattan“.

Das Beste kommt zum Schluss, hei?t es. Bei uns ist es ?das H?chste“. Die letzte Etappe der #Porscheontour2018 führt auf die Zugspitze, wo unsere Jahrestour von Nord nach Süd endet. Unterwegs treffen wir auf Sterne, Tech-Vision?re und die Porsche-Museumstechniker. Aus- und Rückblicke aus 2.962 Metern H?he.

Dem Kameramann ist ein wenig schwummrig zumute. Rund 2.000 H?henmeter überwindet die neue Seilbahn zur Zugspitze – in nur rund zehn Minuten. Die Gondel ist fast komplett verglast, auch unten am Boden gibt ein Fenster den Blick frei. Die bayerische Postkartenidylle rauscht nur so vorbei.

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Heidelberg: Friedrich H?lderlin hat sie besungen und Gottfried Keller auch – die Alte Brücke.

Der Eibsee unten an der Talstation wird ganz schnell immer kleiner, die H?nge nach oben hin immer kahler und wilder, oberhalb der Baumgrenze ist nur noch Fels zu sehen. Wer keine H?henangst hat, für den ist diese Fahrt zur Bergstation auf 2.943 Metern ein Hochgenuss. Der Kameramann, nicht ganz schwindelfrei, schaut lieber weg und prüft sein Equipment.

Derweil gibt es andere M?glichkeiten als die Seilbahn, um auf die Zugspitze zu gelangen – etwa die Zahnradbahn. Und man trifft hier auch ambitionierte Wanderer, die zu Fu? den Gipfel erobern m?chten, mit einer übernachtung unterwegs auf der Reintalangerhütte oder der Knorrhütte.

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Stuttgart: Unser Targa 4 GTS auf Besuch bei seiner Familie im Porsche Museum.

Diese Aussicht! Wenn der Himmel aufrei?t, bietet sich nach allen Seiten der Gipfelplattform ein grandioser Fernblick auf mehr als 400 Berge in Deutschland, ?sterreich, Italien und der Schweiz. Ja, der Trip zum h?chstgelegenen Aussichtspunkt dieses Landes lohnt sich – im Sommer wie im Winter, wenn das Zugspitzmassiv von Mitte November an den Skifahrern, Snowboardern und Rodlern geh?rt.

Es ist sch?n, hier oben in der bereits merklich dünneren Luft in der Sonne zu sitzen und auf der Terrasse des neuen Gipfelrestaurants Panorama 2962 – Motto: ?Das Beste aus vier L?ndern“ – Spezialit?ten zu schlemmen oder vor der mit Holzschindeln verkleideten Alpenvereinshu?tte Mu?nchner Haus ein Haferl hei?e Schokolade mit Sahne und ?die h?chste Rostbratwurst Deutschlands in der Semmel“ zu genie?en. Irgendwie schmeckt alles besser als im Tal.

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Zugspitze: Geschafft! Die #Porscheontour2018 endet auf dem h?chsten Berg Deutschlands.

Die Nacht davor haben wir im Kranzbach verbracht. ?Das Kranzbach“ hei?t es ganz genau, ein Fünfsternehotel und Spa in Klais – und tats?chlich ist der ehemalige Landsitz einer britischen Adeligen am Fu? der Zugspitze ein Hideaway, das diese Bezeichnung verdient. Die Wiesen des weitl?ufigen Anwesens sind naturbelassen, man residiert inmitten und mit der Natur, spürt die Energie dieser urwüchsigen Landschaft. Grün, soweit das Auge reicht, mit freier Sicht auf das Wettersteinmassiv. Wir schlafen tief und fest wie ein Stein. Auch unser silberfarbener Targa 4 GTS ruht, er macht sich blendend in der langgezogenen Auffahrt zum Haupthaus und erntet bewundernde Blicke der anderen Hotelg?ste.

Rückblende: Gestartet zur fünften und letzten Etappe unserer #Porscheontour2018 sind wir in Frankfurt am Main. In der Finanz- und Messestadt mit der markanten Skyline hatten wir uns bei der vierten Etappe in der Kunstszene im aufstrebenden Bahnhofsviertel umgesehen. Jetzt erwarten uns neue Blickwinkel im technisch-wissenschaftlichen Bereich.

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überblick I
Von der Aussichtsplattform der Zugspitze kann man rund 400 Gipfel der Alpen sehen.

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Kraftpaket
Der Allradantrieb macht den Targa 4 GTS zum perfekten Begleiter in den Bergen.

Wir geben Gas in Richtung Süden. Der Targa 4 GTS, ein Modell mit Handschaltung, stellt gewisse Anspru?che an das K?nnen des Fahrers. Sieben G?nge gilt es zu sortieren und zu dirigieren, im Sport-Modus sorgt ein Schaltassistent fu?r besonders softe überg?nge.

?Das feine Ansprechen von Federung und D?mpfung führt dazu, dass der Targa auf der Stra?e zu kleben scheint“, hie? es bei dessen Einfu?hrung in einem Fachmagazin, ?es gibt drei Bereiche, in denen der 911 noch immer eine machtvolle Demonstration des M?glichen ist: Fahrwerk, Bremsen und Antrieb sind herausragend.“ Jawohl, das kann man ohne Abstriche unterschreiben. Einmal auf den Geschmack dieser Form manuell gesteuerten Unterwegsseins gekommen, m?chte man sie nicht mehr missen. Eine S?nfte ist der Targa durch die stramme Fahrwerksabstimmung nicht und soll er auch gar nicht sein – entsprechend unmittelbar und sportlich ist das Fahrvergnügen. Ein Porsche für Kenner also.

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überblick II
Mit freiem Blick zum Himmel kann man die bayerische Landschaft am besten genie?en.

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Erfindungsreiche K?pfe
Christoph Garbe (re.) und Benedikt Karolus bringen Robotern das Sehen bei.

Auf dem Weg gen Bayern machen wir zun?chst Halt in Heidelberg, der Unistadt mit mediterranem Flair. Wir bewegen uns weg von den Touristenstr?men in der Altstadt und besuchen im Technologiepark das Start-up HD Vision Systems. Vier Wissenschaftler der Universit?t Heidelberg haben sich zusammengetan mit dem Ziel, ?Robotern das Sehen beizubringen“, wie es Christoph Garbe, Mitgründer und Diplom-Physiker, formuliert. ?High Dimensional Vision Systems“, so der komplette Name, besch?ftigt sich mit dem fu?r die Industrie 4.0 interessanten Thema Lichtfelderkennung. Garbe und seine drei Mitstreiter Benedikt Karolus, Wolfgang Mischler und Sven Wanner haben dazu den 3D-Scanner ?LumiScan“ entwickelt.

Das ?LumiScan“-Mehrkamerasystem mit einem speziellen Algorithmus erkennt au?er der Form eines Objekts gleichzeitig dessen Oberfl?cheneigenschaften wie Farbe oder Glanz – aber auch M?ngel wie etwa Kratzer im Autolack. In einer industriellen Produktionslinie kann so ein Roboter zum einen das richtige Bauteil finden und greifen, zum anderen ?sieht“ er, ob es den Qualit?tsanforderungen entspricht. ?Wir arbeiten bereits mit der Automobilindustrie zusammen“, sagt Benedikt Karolus, ?und wir waren auch schon bei ?Startup Autobahn’ aktiv.“ An dieser Innovationsplattform, die Start-ups mit gro?en Unternehmen zusammenbringt, ist auch Porsche beteiligt.

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Lichtfelderkennung
Das Start-up HD Vision Systems hat den 3D-Scanner ?LumiScan“ erfunden.

Nun ist ?LumiScan“ marktreif und wurde kürzlich auf der ?Vision“, Fachmesse fu?r Bildverarbeitung in Stuttgart, der ?ffentlichkeit vorgestellt. Im September bekam das bereits mehrfach ausgezeichnete Start-up den CyberChampions Award 2018. Neue Sichtweisen zahlen sich also aus.

Apropos Sehen: Die Sicht auf Sterne, Galaxien und Planeten ist Thema im ?Haus der Astronomie“ in Heidelberg. Wir entdecken das spektakul?re Geb?ude mit seinen spiralf?rmigen ?Armen“ direkt neben dem Campus des Max-Planck-Instituts für Astronomie eher zuf?llig auf dem Weg zur Aussichtsplattform K?nigstuhl. Für Menschen mit einem Faible für Astronomie werden hier Vortr?ge geboten wie ?Faszination Astronomie“ oder ?Science meets Fiction: Odysee im Weltraum“. Das 568 Meter hohe Plateau des K?nigstuhls, h?chster Berg des Kleinen Odenwalds, kann es zwar bei Weitem nicht mit der Zugspitze aufnehmen, beeindruckend ist die Aussicht hier trotzdem. Der Blick reicht weit über das Neckartal.

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Mit Herzblut In der Werkstatt des Porsche Museums bekommen Klassiker beste Pflege und Wartung.

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Fu?r Sternfreunde
Das ?Haus der Astronomie“ befindet sich neben dem Max-Planck-Institut.

Von dort oben brechen wir auf zum Porsche Museum in Stuttgart, unserer letzten Station vor der Zugspitze. Wir dürfen mit unserem Targa 4 GTS sogar in die ?gl?serne“ Museumswerkstatt – und werden ganz ehrfürchtig. Die Spezialisten, die sich hier mit Hingabe und gro?em Fachwissen der Restaurierung, Wartung und Pflege der historischen Porsche-Renn- und Sportwagen aus der Museumssammlung widmen, haben alle H?nde voll zu tun. ?Es gibt rund 3.000 Fahrzeugbewegungen im Jahr“, erl?utert Museumstechniker Walter Layer, und wendet sich wieder einem cremefarbenen 356 Roadster zu, den er für einen Messeauftritt fit macht. Die Porsche-Young- und Oldtimer sind also nicht nur als Exponate im Museum zu sehen, sondern werden bei zahlreichen Events und Rallyes im In- und Ausland eingesetzt und bewegt. Weiter geht’s!

Mit diesen neu gewonnen Ein- und Aussichten machen wir uns nun auf zur Zugspitze, der Kr?nung und – wie eingangs erw?hnt – dem spektakul?ren Endpunkt unserer fünften und letzten Etappe der #Porscheontour2018. Der Kameramann hat die Seilbahnfahrt übrigens gut überstanden, seine Aufnahmen fu?r das Roadmovie sind sehr sch?n geworden.

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On the Top
Hier, auf dem Gipfel der Zugspitze, ist unsere #Porscheontour2018 zu Ende.

Wir bedanken uns bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie uns begleitet haben, und m?chten Ihnen dieses einmalige Langzeit-Fahrerlebnis vom Norden bis ganz in den Süden Deutschlands w?rmstens zum Nachfahren ans Herz legen. Ein ph?nomenaler Roadtrip, Sie werden sehen!

Ein Roadmovie zu dieser Geschichte und eine Online-Bildergalerie gibt es unter www.porsche.de/backstage

Text Andrea Weller
Fotos Benjamin Pichelmann

LINKS UND TIPPS

HD Vision Systems GmbH, Heidelberg
HD Vision Systems GmbH – ?High Dimensional Vision Systems“ – ist ein Start-up in Heidelberg. Es wurde 2017 gegründet von vier Absolventen der Universit?t Heidelberg mit dem Ziel, den Forschungsschwerpunkt ?lichtfeldbasierte Bildgebung“ zu einer Industrie-4.0-Anwendung weiterzuentwickeln. Erstes Ergebnis ist der ?LumiScan“, mit dessen Sensortechnologie Objekte sehr pr?zise vermessen werden k?nnen. ?Wir bringen Robotern das Sehen bei“, so Mitgründer Christoph Garbe – das umschreibt es treffend.
www.lumiscan.de

K?nigstuhl, Heidelberg
Auch Heidelberg hat einen h?chsten Berg: den K?nigstuhl. Der kann zwar mit seinen 568 Metern mit der Zugspitze bei weitem nicht mithalten, bietet jedoch eine tolle Aussicht auf Heidelberg und das Neckartal. Es gibt drei Wege nach oben: eine steile Treppe vom Heidelberger Schloss aus, auch ?Himmelsleiter“ genannt, eine Bergbahn – und ein gewundenes Str??chen mit etwas ramponiertem Belag, sehr sch?n zu fahren.
www.bergbahn-heidelberg.de/koenigstuhl

Haus der Astronomie, Heidelberg
Die dunkle Seite des Universums, die Entstehung von Planeten und Sternen: Das sind Themen des Max-Planck-Instituts fu?r Astronomie auf dem K?nigstuhl in Heidelberg. In direkter Nachbarschaft befinden sich auch die Landessternwarte und das schneewei?e ?Haus der Astronomie“. Die Architekten Bernhardt + Partner legten bei der Gestaltung dieses Zentrums für astronomische ?ffentlichkeits- und Bildungsarbeit besonderen Wert auf die ?fünfte Fassade“: Die D?cher über dem Auditorium und auf den beiden Spiralarmen sind begrünt, von oben betrachtet sieht das Geb?ude aus wie eine Spiralgalaxie, zu sehen auf der Website.
www.haus-der-astronomie.de/
www.mpia.de

Schilling Roofbar, Heidelberg
?Drink, Dine, Dance“: Das h?rt sich nach einem vernünftigen Konzept an, und es wird auch genauso umgesetzt. Einer der sch?nsten Pl?tze über den D?chern von Heidelberg zum Chillen. Hier kann man bei Cocktails und Sushi wunderbar Sonnenunterg?nge beobachten. Und dabei Musik h?ren, wechselnde DJs legen auf. Ideal fu?r Afterwork oder auch sp?ter. Neben der Stadtbücherei Heidelberg, montags geschlossen.
https://schillingroofbar.com

Porsche Museumswerkstatt, Stuttgart
Hier legen Spezialisten Hand an die wertvollen historischen Fahrzeuge des Porsche Museums – und die Besucher k?nnen dabei durch eine gl?serne Wand zusehen. Die Porsche-Old- und Youngtimer werden in der Werkstatt gewartet und auf ihre internationalen Eins?tze bei Messen, automobilen Events und Rallyes vorbereitet.
www.lindageorgian.com/museum/de/werkstatt
www.lindageorgian.com/museum

Wellnesshotel Das Kranzbach, Klais
Dieses Fünfsternehotel und Spa in Klais unweit von Garmisch-Partenkirchen steht an einem magischen Ort. Um den vor mehr als hundert Jahren von einer britischen Adeligen erbauten Landsitz gruppieren sich auf naturbelassenen Wiesen moderne Anbauten sowie der Restaurant-Trakt mit gehobener Ku?che und ein ausgedehnter Wellnessbereich mit Pool-Landschaft. Hier kann man inmitten einer intakten grünen Oase mit Blick auf Berglandschaft und W?lder abschalten, neue Kr?fte tanken – und in der Stille wunderbar schlafen.
www.daskranzbach.de

Zugspitze, bei Garmisch-Partenkirchen
Mit 2.962 Metern h?chster Berg Deutschlands und h?chster Gipfel des Wettersteingebirges. über den Westgipfel verl?uft die Grenze zwischen Deutschland und ?sterreich. Bei sch?nem Wetter ein atemberaubender 360-Grad-Blick auf die Bergwelt mit Alpengipfeln aus vier L?ndern. Ein Erlebnis für sich ist die Fahrt mit der im Dezember 2017 er?ffneten neuen Seilbahn vom Eibsee aus. Die beiden Gro?raumkabinen bieten fu?r je 120 Personen Platz. Im Moment nach einem Schaden au?er Betrieb; soll aber schon bald wieder laufen. Oben gibt es unter anderem das neue Restaurant ?Panorama 2962“. Wer sich traut, kann u?ber einen Mini-Klettersteig zum Gipfelkreuz hochkraxeln (festes Schuhwerk!).
https://zugspitze.de

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