Porsche Porsche Leipzig rüstet sich für die Elektromobilit?t

Porsche Leipzig rüstet sich für die Elektromobilit?t

Porsche Inside
Lesedauer: 10 min
14.09.2020

Die Zeichen bei Porsche in Leipzig stehen auf Zukunft: Auf dem gesamten Werksgel?nde laufen die Vorbereitungen für den Start der Elektromobilit?t. Alle Bauma?nahmen sind im Zeitplan.

Porsche Leipzig: Der neue Karosseriebau für die dritte Generation des Macan, die vollelektrisch sein wird, ist mittlerweile von au?en fertiggestellt. Im n?chsten Schritt folgt der Anlagenaufbau im Innern des Geb?udes.

?In den vergangenen Wochen haben wir entscheidende Meilensteine auf unserem Weg hin zum Elektro-Standort erreicht. Die Zeit bis zum Produktionsstart der n?chsten Macan-Generation wird herausfordernd. Zugleich bietet sie die Chance, das Werk zukunftssicher weiterzuentwickeln und uns als Mannschaft zu beweisen.“, sagt Gerd Rupp, Vorsitzender der Gesch?ftsführung der Porsche Leipzig GmbH.

?Seit dem ersten Spatenstich im Februar 2000 haben wir mehr als 1,3 Milliarden Euro in die Entwicklung des Werks investiert“, sagt Albrecht Reimold, Vorstand Produktion und Logistik der Porsche AG. ?Mit der Erweiterung für die Fertigung rein elektrisch betriebener Fahrzeuge machen wir das Werk fit für die Zukunft.“

Porsche investiert dafür mehr als 600 Millionen Euro am Standort Leipzig. Im M?rz 2019 wurde der Grundstein für den neuen Karosseriebau mit einer Gesamtfl?che von 75.500 Quadratmetern gelegt.

Aufgrund der Corona-Krise wurde das offizielle Richtfest abgesagt. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung verschaffte sich am vergangenen Freitag (3. Juli) dennoch einen Vor-Ort-Eindruck und lie? sich die neusten Entwicklungen zeigen.

Neuer Karosseriebau von Porsche Leipzig
Neue Batterieeinbau von Porsche Leipzig

?Porsche in Leipzig hat sich von einem Montagewerk hin zu einem Technologietreiber für die gesamte europ?ische Autoindustrie entwickelt. Hier bei uns in Leipzig werden die Meilensteine für die Antriebstechnologien der Zukunft gesetzt“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Neben dem neuen Karosseriebau wird insbesondere die Montage wesentlich ver?ndert. Rund um den bevorstehenden Sommer-Betriebsurlaub erweitert Porsche die bestehende Produktionslinie. So k?nnen künftig drei verschiedene Antriebsformen – Benzin-, Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge – auf einer Linie gefertigt werden. Für das Porsche Werk Leipzig bedeutet das maximale Flexibilit?t.

Das Kundenzentrum ist bereits elektrisch durchgestartet: Unter dem Namen ?Porsche Turbo Charging“ hat Porsche im Februar einen Schnellladepark ans Netz gebracht. Die Gesamtleistung des Ladeparks betr?gt sieben Megawatt. Aktuell verfügt der Standort damit über Europas leistungsst?rksten Schnellladepark, der vollst?ndig mit Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben wird.

Elektromobilit?t ist für den Leipziger Porsche-Standort nichts g?nzlich Neues. Das Werk blickt mittlerweile auf zehn Jahre Hybrid-Fertigung zurück. ?Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben seit langem das Know-how im Umgang mit alternativen Antrieben. Sie brennen darauf, neben dem Hybrid auch den Elektroantrieb an den Start zu bringen“, sagt Gerd Rupp. ?Wichtig ist uns, die gesamte Belegschaft bei dem bevorstehenden Wandel mitzunehmen. Daher starten wir schon jetzt mit den Qualifizierungsma?nahmen für den rein elektrisch betriebenen Macan.“

Norbert Wagner, Leiter Karosseriebau, Frank Reizner, Zentrales Baumanagement, Burkhard Jung, Oberbürgermeister von Leipzig und Gerd Rupp, Vorsitzender der Gesch?ftsführung der Porsche Leipzig GmbH
Porsche er?ffnet in Leipzig den leistungsst?rksten Schnellladepark Europas
Porsche Leipzig baut die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Mitteldeutschland aus: Unter dem Namen ?Porsche Turbo Charging“ bringt der Sportwagenhersteller an seinem s?chsischen Produktionsstandort einen neuen Ladepark ans Netz.

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